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26.03.15

MOINHAMBURG.

Es gibt Neuigkeiten. Zuerst einmal herzlich Willkommen zum ersten Beitrag aus dem FrachtRaum, in dem wir die Gelegenheit nutzen möchten, über den neuesten Stand der Dinge zu unseren Vorhaben zu berichten: heute ganz im Zeichen einer Statuserhebung kurz vor unserer Eröffnung.

 

Warum wir hier sind – Die Veranstaltungswelt von damals gibt es nicht mehr.

Die Veranstaltungslandschaft hat sich nachhaltig verändert. Gar nicht lange ist es her, da gab es eine klare Marschrichtung, wenn es darum ging, Menschen zu informieren oder sie gemeinsam an einem Thema „arbeiten“ zu lassen. Diese sah meist wenige Sender und viele Empfänger vor, dem Vortragenden lauschend und sich dann genauso schnell auflösend, wie sie sich zusammengefunden hatten. Fragen? Keine. Tatsächlich: es gibt noch Zeitpunkte und Anlässe, da ist dieses Vorgehen das Mittel der Wahl. Wir glauben jedoch, dass Menschen heute bei vielen Themen auf andere Arten zusammenkommen möchten und sollten. Es bedarf unausgetretener Wege, neuer Chancen für Formate zum Informationsaustausch, zur Vermittlung von Wissen, zur Erarbeitung neuer Fragestellungen im Team oder mit Gleichgesinnten. Echte Kollaboration mit bleibenden Ergebnissen und Chancen, nachhaltige Beziehungen aufzubauen, zu den Menschen, die i.d.R. ja nicht ohne Grund bei der selben Veranstaltung sind wie man selbst. Was hat sich verändert? Die Anforderungen und Erwartungen an Business Events haben sich in Richtung einer „Meeting Experience“ verändert. Nicht nur hier hat dieses Phänomen Einzug gehalten: „Customer-Experience“, „User-Experience“, „Candidate-Experience“, all dies sind Entwicklungen, die mehr Aktivität und Involvierung auf Seiten des oben genannten Empfängers symbolisieren. 

 

Was muss geschehen?

Teilnehmer hegen heute mit gezücktem Smartphone -um in Echtzeit an ihre Community zu berichten- Erwartungen, die weit entfernt sind von bloßen Präsentationen oder Frontalvorträgen. Schon lange ist der Vortragende nicht mehr der Themen-Champion im Raum. Das Level der Expertise verschwimmt, Teilnehmer und Speaker sind vom Grad der Informiertheit her kaum mehr zu unterscheiden. Die Halbwertzeit einer mehrmals gehaltenen Präsentation ist heute so schnell überholt, dass es für die Teilnehmer eigentlich interessanter wäre, ihre eigenen, individuellen Fragestellungen aus relevanten Praxiserfahrungen oder Projekten zu diskutieren. Eine andere Art des Austausches muss her. Es braucht also eine neue Art von Augenhöhe.

Gelegenheit zum Austausch und eine Chance, das vorhandene Wissen aller sichtbar zu machen. Dies zu erreichen bedarf veränderter Veranstaltungsformate, die nicht statisch sind. Das mittlerweile breitflächig etablierte Barcamp sei hier nur als ein Beispiel genannt, da es Chancen eröffnet, inhaltlichen Gestaltungsspielraum zu nutzen sowie die Erwartungen und Bedürfnisse möglichst vieler Teilnehmer zu treffen. „Safaris“, „Workations“, „Brown Bag-Lunches“, „Hackathons“, „Sprints“, dem Erfindungsreichtum im Bereich der Unkonferenzen sind wenig Grenzen gesetzt. Auch die Chance, auf digitalem Wege Vor- und Nacharbeit zu leisten und auch abseits der eigentlichen Veranstaltung miteinander zu diskutieren und sich zu vernetzen, ist Standard für gutes Community-Building geworden und bindet die Teilnehmer möglichst früh mit ein.

 

Die Herausforderung liegt auf der Hand:

Formate mit einer offenen Struktur und ohne umfängliche Agenda sind schwer zu steuern, wie es mit der menschlichen Interaktion nun einmal ist. Was jedoch gestaltet werden kann, sind die bestmöglichen räumlichen Voraussetzungen. Hier kommen wir ins Spiel. Genau das bietet der FrachtRaum als Workspace und Eventlocation. Für alle Vorhaben, die Menschen zusammenbringen, um gemeinsam an Fragestellungen zu arbeiten. Eine Bühne für Themen, Projekte, Ideen und Ziele. Ein Arbeitsumfeld, das es einfach macht, gemeinsam Dinge voran zu treiben, auf neue Gedanken zu kommen und Veranstaltungen zu erleben, die lange nachhallen. Die Zukunfts-Szenarien über die Arbeit von Morgen kommen ohne vieles aus, jedoch nicht ohne Orte, an denen im persönlichen Rahmen flexibel zusammengearbeitet werden kann. In Person, auf inspirierendem neutralem Grund. Dafür sind wir da. 

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